Mein Carrot Cake

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Vor ziemlich genau einem Jahr war ich mit meiner Mutter in Edingburgh. Als wir ankamen, ging es für uns erstmal in ein kleines Cafe, das mit frischem Kuchen lockte. Und dort aß ich ihn… den bisher besten Carrot Cake. So fluffig, saftig und mit den Teig- und Cremeanteilen perfekt aufeinander abgestimmt – einfach eine Geschmacksexplosion! In diesem Moment war mir klar, dass ich ihn unbedingt nachbacken wollte… und heute habe ich nun, passend zur Osterzeit, das perfekte Rezept für euch!

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Rezept für einen Carrot Cake mit Frosting

Teig:

4-5 Karotten

3 Eier

140ml Öl

100g Joghurt

100g brauner Zucker

80g weißer Zucker

180g Mehl

1 TL Natron

100g gemahlene Mandeln

Vanilleextrakt

3 TL Zimt (nicht zu gehäuft)

eine größere Prise Muskatnuss

eine kleine Prise Salz

Frosting:

250g Frischkäse

100g Butter (zimmerwarm)

100g Puderzucker

1 Päckchen Vanillezucker

Dekoration

Marzipanmöhren

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How to…

  1. Karotten waschen, schälen und in kleine Stücke raspeln
  2. Die Eier mit dem Joghurt, dem Öl und dem Zucker zu einem glatten Teig verrühren. Dann das Mehl und die gemahlenen Mandeln hinzufügen. Zimt, Vanilleextrakt, Muskatnuss und Salz hinzugeben und am Ende die Karottenraspeln unterheben.
  3. Den Teig in eine gefettete Springform geben und bei 180 Grad (Umluft) für 45 Minuten im Ofen backen.
  4. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
  5. Nun alle Zutaten für das Frosting miteinander vermischen und zu einer glatten, leicht flüssigen Masse schlagen (am besten von Hand). Das Frosting für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank anziehen lassen.
  6. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, das Frosting darüber verteilen und glatt streichen. Die kleinen Marzipanmöhren auf dem Kuchen verteilen. Den Kuchen nochmal kalt stellen.

GUTEN APPETIT !!!

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Leckere, saftige Zitronenküchlein

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Was gibt es schöneres als frische, zitronige Miniküchlein auf dem sonnigen Balkon zu essen? Richtig – viele davon 🙂

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Vor zwei Wochen erreichte mich ein Gewinnpaket von Tchibo prall gefüllt mit Back – und Einpackutensilien in zarten Pastellfarben! Ich hatte bei Emmaslieblingsstücke dieses Paket gewonnen und wollte mich gleich ans Testen machen.

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Hier nun mein Zitronen – Minigugelhupf – Rezept (eine leichte Abwandlung zum Rezept, das bei den Förmchen beilag):

Teig:

2 Bio Zitronen

2 Eier

80ml Olivenöl

Mark von 1/2 Vanilleschote

120ml Mineralwasser

100g Zucker

Prise Salz

120g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver

Glasur:

10 EL Puderzucker

2 EL Zitronensaft

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Backofen auf 200°C (Ober-/ Unterhitze) vorheizen. Die Zitronen waschen und die Schale abreiben.

Die Eier mit Öl, Zitronenabrieb, Vanillemark, Wasser, Zucker und einer Prise Salz schaumig rühren.

Das Mehl mit dem Backpulver darüber sieben und unterheben – Achtung: nicht zu lange rühren.

Den Teig in die Backförmchen füllen, in den Ofen stellen und 15-20 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen der Küchlein, den Puderzucker mit dem Zitronensaft vermischen und über die Mini – Gugelhupfe geben. Zum Schluss noch mit einer kleinen Zitronenscheibe garnieren.

Guten Appetit!

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Hübsch in Geschenkkarton verpackt freut man sich umso mehr aufs Vernaschen der leckeren Nascherei.

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Die Gugelhupfförmchen, Präsentkartons und Bindfäden sind aktuell noch bei Tchibo erhältlich !

Nochmals vielen Dank für das tolle Gewinnspiel und meinen Gewinn!

 

Mein Frühlings-Bärlauch Pesto

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Frühling… endlich zwitschern die Vögel wieder, wenn man morgens das Fenster öffnet, die Blumen blühen überall und die Frühlingssaison steht mit Spargel, Erdbeeren und … Bärlauch in den Startlöchern!

Heute zeige ich euch, wie man innerhalb kürzester Zeit ein leckeres Bärlauchpesto macht. Bei uns steht immer ein Töpfchen auf Vorrat im Kühlschrank!

Zutaten:

  • ein Bund Bärlauch
  • 350ml Olivenöl
  • 50 g Pinienkerne
  • 80g Parmesan
  • halber Teelöffel Muskat

Zubereitung:

Zuerst wascht ihr den Bärlauch und gebt ihn dann in einen Mixer (ich verwende hier meine Küchenmaschine „Monsieur Cuisine“). Dann röstet ihr die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl und gebt die Kerne ebenfalls in den Mixer. Im Anschluss kommt noch der Parmesan und der Muskat hinzu, bevor ihr dann das Olivenöl hinzugebt. Dann wird alles gemixt und zerkleinert und schon ist euer Bärlauchpesto fertig!

Je nachdem, wieviel Öl ihr hinzufügt, verändert sich die Intensivität und die Schärfe des Bärlauchgeschmacks – wer das Pesto lieber etwas milder mag, verwendet anstelle von 350ml besser 500ml Öl.

Das Pesto schmeckt sehr lecker als Marinade für gegrilltes oder gebratenes Gemüse, Fleisch, als Verfeinerung für jegliche Art von Dips oder ganz pur zu Pastagerichten – guten Appetit!

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Zucchini Spaghetti mit Bolognese Soße

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Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit liebe ich es, Plätzchen zu backen und zu naschen. Da bin ich immer wieder sehr froh über kalorienarme Rezepte, die dann auch wieder für einen gesunden Ausgleich sorgen. Das kolenhydratarme Rezept, das ich euch heute vorstelle, gibt es bei uns häufig abends, wenn man zwar einen ordentlichen Hunger hat, aber dennoch etwas für die schlanke Linie tun möchte.

Zutaten für 2 Personen:

250g Hackfleisch

1 große Zwiebel

2-3 Knoblauch Zehen

1 Dose gestückelte Tomaten

(nach Belieben einige frische Tomaten)

3 große Zucchini

Salz, Pfeffer

Thymian

Italienische Kräuter

(geraspelter Parmesan)

 

Zunächst wascht ihr eure Zucchini und schneidet sie dann mit dem Schäler (spezieller Streifenschäler, meiner ist von GEFU ( hier )) in Streifen. Die Streifen sehen danach wie lange Spaghetti aus und werden erstmal beiseite gestellt.

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Dann bratet ihr das Hackfleisch an, gebt die gewürfelten Zwiebeln und den Knoblauch (ich presse meinen immer, manch einer sagt, dass er gehackt besser schmeckt) hinzu und lasst es einen Moment andünsten, damit Röstaromen entstehen. Anschließend würzt ihr die Mischung mit Salz und Pfeffer.

Im Anschluss daran gebt ihr die Tomaten und die Kräuter, sowie Salz und Pfeffer zur Hackmischung und lasst diese etwas einkochen (ca. 12 Minuten, bis die Mischung zähflüssig ist).

Zum Schluss werden die Zucchinistreifen für 3-4 Minuten in die Pfanne hinzugegeben. Die Zucchini lassen nun Wasser, wodurch die Soße wieder etwas sämiger wird. Wenn man dies nicht möchte, kann man die Zucchini auch separat in einem Topf kochen und sie dann auf den Teller geben und mit der Soße beträufeln, ganz nach Belieben, so verwässert die Soße nicht.

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Lecker dazu ist geraspelter Parmesan, der die Soße abrundet.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und einen schönen ersten Advent.

 

Aus einem kleinen Apfel…

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Apfelzeit… die Märkte sind voll mit den prallsten und saftigsten Äpfeln, wir werden überrollt von einer Vielzahl an Apfelsorten und die regionalen Obstbauern überschlagen sich förmlich mit den besten Angeboten.

Heute möchte ich euch ein Rezept vorstellen, dass ich schon seit Kindertagen liebe und das bei uns zuhause schon seit Ewigkeiten den Kaffeetisch bereichert: Der gedeckte Pfälzer Apfelkuchen.

Hier nun das Rezept:

Zutaten für den Teig: 300g Mehl, 120g Zucker, 175g Butter, 2 Eier, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 TL Backpulver

Die Zutaten miteinander vermischen und den Teig dann 1 Stunde ruhen lassen.

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Nach der Ruhepause nehmt ihr 2/3 des Teiges für den Boden und den Rand und 1/3 (ca. 270g) für den „Deckel“. Am besten ihr rollt die Teigteile auf mehlbestäubter Frischhaltefolie aus, da man sie dann besser in die Backform hinein bekommt, bzw. den Deckel besser über die Äpfel stülpen kann.

Zutaten für die Füllung: 1kg Äpfel, Zucker, 1 TL Zimt, Mandelsplitter, (Rosinen)

Die Äpfel schälen und vierteln, dann nochmals in 3 Stücke teilen. Im Anschluss mit etwas Zucker und dem Zimt und den Mandelsplittern vermischen. Optional kann man auch Rosinen hinzufügen. Sofern Zeit da ist, am besten 1 Stunde ziehen lassen.

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Das Äpfelgemisch wird dann auf dem Tortenboden verteilt bis die Form komplett gefüllt ist. Zum Schluss wird dann der Deckel über den Kuchen gestülpt, bevor der Kuchen bei 200° für 45 Minuten in den Ofen bei Ober-/ Unterhitze wandert. Die letzten 10 Minuten sollte er nur mit Unterhitze gebacken werden.

Schreibt mir doch mal, wie euch der Kuchen geschmeckt hat, wenn ihr ihn ausprobiert – guten Appetit 🙂

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Herzallerliebste Osterkekse

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Wer noch schnell ein paar leckere Knabbereien für Ostern backen möchte, liegt hiermit genau richtig. Die Kekse selbst sind kalorienarm, das Topping allerdings nicht… wer also Kalorien sparen möchte, lässt die Glasur einfach weg.

Ich habe die Förmchen bei Depot gekauft, man kann aber auch selbst die Eier freihand ausstechen.

Ihr benötigt:

Teig:

110g Mehl (am besten Dinkelmehl, das ist gesünder als Weizenmehl)

50g gemahlene Mandeln

30g Zucker (ich habe Xucker benutzt, ist ein Zuckerersatzstoff und den bekommt ihr z.B. hier )

1/2 Päckchen Vanillezucker

1/2 Päckchen Backpulver

40ml Milch

Glasur:

Ich habe hier die Cake Melts von Brinkmann benutzt, hatte diese Glasur bei Galeria Kaufhof gekauft. Man kann sie aber auch problemlos selbst herstellen mit Puderzucker, Lebensmittelfarbe und Eiweiß.

Ich habe dann verschiedene, farblich passende Toppings benutzt, hier könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen.

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Zuerst siebt ihr das Mehl und das Backpulver, um den Teig schön fluffig werden zu lassen und keine Klümpchen zu verursachen. Dann kommt der Zucker (oder Xucker), die gemahlenen Mandeln und der Vanillezucker hinzu. Danach gebt ihr zunächst die Hälfte der Milch dazu, verknetet den Teig ordentlich und gebt dann den Rest der Milch hinzu. Der Teig wird sehr schnell zu flüssig, deshalb sollte die Milch nach und nach hinzugefügt werden. Falls euer Teig zu flüssig ist, gebt noch etwas Mehl hinzu, um eine bessere Bindung zu erhalten.

Nun könnt ihr den Teig direkt ausrollen und Plätzchen ausstechen. Diese kommen dann für ca 15 Minuten bei 180°C bei Ober/Unterhitze in den Ofen.

Wenn die Plätzchen ausgekühlt sind, könnt ihr sie mit der Glasur verzieren.

Guten Appetit und viel Spaß beim Backen!

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Frohe Ostern euch allen!

Kürbis-Kartoffel Eintopf

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Was gibt es schöneres als an verschneiten Wintertagen einen leckeren Eintopf zu essen?

Und hier kommt mein Vorschlag: ein deftiger Kürbis-Kartoffel Eintopf

Ihr benötigt

1/2 Hokkaidokürbis

ca. 7 große Kartoffeln

1 große Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Stück Ingwer

dünne Mettwürstchen

Gemüsebrühe

130ml Sahne

Pfeffer, Salz

Thymian

Paprika rosenscharf

Tabasco

Zunächst schält ihr die Zwiebel und den Knoblauch und schwitzt sie in einem Topf an. Dann röstet ihr den ebenfalls geschälten und klein gehackten Ingwer an. Nachdem alle drei Zutaten Farbe bekommen haben, gebt ihr die gewaschenen und in mundgerechte Stücke geschnittenen Kartoffeln und Kürbisstücke dazu. Der Hokkaidokürbis kann mit Schale gegessen werden, ich habe die Schale ebenfalls bei den Kartoffeln dran gelassen. Hier solltet ihr dann nur darauf achten, dass ihr Kartoffeln wählt, die eine sehr zarte und dünne Schale haben. Dann füllt ihr den Topf mit Gemüsebrühe auf, bis das Gemüse mit der Brühe bedeckt ist und lasst es ca 30 Min köcheln. Zum Schluss habe ich die Sahne hinzugegeben und die Suppe gewürzt. Ich habe relativ viel Thymian verwendet, Paprikagewürz und Tabasco dann nach Belieben. Muskat passt hier bestimmt auch gut, ich habe ihn aber weggelassen. Zum Schluss habe ich dann noch die Mettwürstchen klein geschnittenen und dazu gegeben.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen 🙂

Eure Coco

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