New York City in 5 Tagen

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Einmal nach New York reisen, das stand schon seit meiner Schulzeit auf meiner ungeschriebenen Bucketlist… die Stadt, die man schon 1000 mal in Filmen gesehen hat, die so pulsierend und faszinierend sein soll – diese Stadt einmal selbst sehen!

Und so buchten wir nun endlich im vergangenen Winter die Reise nach New York und die Ostküste der USA als Ziel unserer Flitterwochen!

Flug

Wir flogen mit Singapore Airlines und waren sehr begeistert von Service und Komfort, wirklich zu empfehlen! Wir hatten Glück mit unseren Abflugzeiten, da wir schon im Winter gebucht hatten. Die Flugzeit betrug 8 1/2 Stunden auf dem Hinflug, der Rückflug ging dank Rückenwind recht fix und wir landeten nach knapp 7 1/2 Stunden. Ratsam ist, am Morgen zu fliegen, da man so aufgrund der Zeitverschiebung ebenfalls am Morgen ankommt und noch den ganzen Tag vor sich hat. Auf dem Rückflug sind wir über Nacht geflogen, was mit ein wenig Schlaf ebenfalls dazu beigetragen hat, den Jetlag gut zu überwinden.

Unterkunft

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Wir haben im Iberostar Park Avenue 70 direkt in Midtown Manhattan, zwischen Empire State Building und Grand Central Station, gewohnt. Ein schönes, sauberes Hotel mit perfekter, zentraler Lage. Hier lohnt es sich, früh zu buchen, zumal man ebenfalls spart, wenn man ein zentrales Hotel hat, da man ansonsten jedesmal U-Bahn Tickets bezahlen muss, um in die Stadt zu kommen. Die Viertel Harlem und Bronx würde ich nicht unbedingt für Touristen zur Übernachtung empfehlen, Manhattan habe ich auch am späten Abend als sehr sicher empfunden und ist zumal sehr zentral, um alle Sehenswürdigkeiten schnell erreichen zu können.

Sehenswürdigkeiten

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Klar, die typischen Sehenswürdigkeiten gehören dazu. Times Square, Flatiron, Central Park, Brooklyn Bridge, Freiheitsstatue, 9/11 Memorial, … dies sind alles Sehenswürdigkeiten, die man sicher alle gesehen haben sollte. Hier bietet sich eine Hop on / Hop off Bustour an. Es gibt hier verschiedene Busunternehmen, wir haben unsere mit der Big Bus Company gemacht und diese kann ich absolut weiterempfehlen. Unser Tourguide war Keith, der sowohl mit umfangreichem Wissen über die Stadt, als auch mit vielen Tipps und Anekdoten bei der Fahrt glänzen konnte.

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Generell würde ich jedem New York Reisenden einen der vier New York Pässe empfehlen, da man hier bei den Eintrittspreisen viel Geld sparen kann. Es gibt aktuell den New York Pass, New York City Pass, New York Explorer Pass und den neuen New York 3C Pass. Welchen dieser Pässe ihr wählt, müsst ihr von den Sehenswürdigkeiten abhängig machen, die ihr besichtigen wollt. Nicht jeder der Pässe enthält die gleichen Eintritte zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten, daher muss hier intensiv verglichen werden. Wir haben uns letztlich für den New York Explorer Pass entschieden, da er sehr leicht in der Handhabung ist (man zeigt nur den ausgedruckten Pass vor und bekommt das Ticket) und die Sehenswürdigkeiten enthielt, die für uns wichtig waren. Bei diesem Pass kann man aus 54 Sehenswürdigkeiten zwischen 3 bis 10 Attraktionen wählen, umgeht bei vielen lange Warteschlangen dank Fast Lane Option und spart bis zu 45 Prozent. Wir haben uns für den Pass mit 5 Attraktionen entschieden und ihn für eine eintägige Hop on / Hop off Bustour (rote Linie), eine Bustour bei Nacht, das Museum of Modern Art (MoMa), das Guggenheim Museum und die Aussichtsplattform des Rockefeller Center entschieden. Mein Mann war zudem im American Museum of Natural History, dafür aber nicht im MoMa. Ich hatte mich bewusst für das Guggenheim und das MoMa entschieden, da beide Museen nicht zu groß sind und man gut 1-2 Stunden dort verbringen kann, ohne das Gefühl zu haben, die Hälfte aus Zeitgründen zu verpassen.

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Zudem haben wir zusätzlich (unabhängig vom Pass, da dies in keinem der Pässe enthalten war) den Eintritt ins World Trade Center gebucht, was sich unglaublich gelohnt hat. Die Aussicht vom höchsten Hochhaus in NY ist wirklich atemberaubend, da man vom unteren Teil Lower Manhattans ganz New York sieht und einfach eine wundervollen Weitblick genießen kann.

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Natürlich gehört ein Besuch mindestens eines Hochhauses dazu, wir haben uns ganz bewusst für das World Trade Center und das Rockefeller Center entschieden, da man von beiden aus eine tolle Aussicht mit möglichst vielen Wolkenkratzern hat. Denn wenn man das Rockefeller Center besucht, hat man den Blick auf das Empire State Building, da es in derselben Richtung wie die anderen Wolkenkratzer liegt. Besucht man das Empire State Building ist der Blick etwas zersplitterter, da das Rockefeller Center in einer anderen Richtung wie beispielsweise das World Trade Center liegt. Außerdem haben wir das World Trade Center bei Tag und das Rockefeller Center bei Nacht besucht, wodurch die Stadt ebenfalls nochmal ganz anders wirkt. Ein Sonnenuntergang dort oben wäre bestimmt auch toll, hier muss man aber entsprechende Zeiten buchen und schnell sein, damit man die gewünschten Zeiten noch bekommt. Denn hier ist es so, dass die Tickets für bestimmte Besuchszeiten gebucht werden, Tickets, die den ganzen Tag gelten sind deutlich teurer.

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Auch ein Besuch des Times Square bei Nacht ist sehenswert, allein schon wegen der unbeschreiblichen Masse an Menschen, die sich hier durch die Straßen schieben…

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Generell gilt, dass die Eintritte zu den Sehenswürdigkeiten in New York häufig recht teuer sind. Oft ist es so, dass man zudem einen gewaltigen Aufschlag zahlen muss, wenn man die Fast Lane dazubucht, um nicht ewig in der Schlange zu stehen. Denn eins ist sicher: in New York lernt man zu warten, wenn man nicht zu den Frühaufstehern gehört. Ein heißer Tipp für alle Sehenswürdigkeiten ist also generell: früh aufstehen und beliebte Attraktionen am frühen Morgen machen, dann kann man sich die Fast Lane und das Geld dafür sparen. Auch beim Nachtbus sollte man nicht zu spät kommen. Wir haben über eine Stunde in dieser Schlange gestanden und sie ging noch seeeehr viel weiter nach hinten…

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Ein weiterer Tipp ist definitiv eine Fahrt mit der Staten Island Ferry – und das Beste daran: die Überfahrt ist kostenlos! Man fährt vorbei an Ellis Island und der Freiheitsstatue und hat einen traumhaften Blick auf Lower Manhattan mit seiner fantastischen Skyline. Wir sind früh morgens mit der Fähre gefahren, um dann von dort aus zur Brooklyn Bridge zu laufen und diese nicht überfüllt zu erleben, da auch hier gilt: je früher man dort ist, desto weniger ist los!

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Die 5 Tage in New York waren natürlich sehr vollgepackt mit dem typischen Touriprogramm, allerdings haben wir immer versucht, uns kleine „Inseln“ zu schaffen, damit es nicht stressig wird. Hier bietet sich definitiv auch eine Pause im Central Park an. Er ist so riesig, dass wir uns nach 1 Stunde Herumspazieren ein schönes Plätzchen gesucht und erstmal Pause im Gras gemacht haben.

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Ganz in der Nähe des Central Parks befindet sich auch das berühmte LOVE Zeichen des Künstlers Robert Indiana, was natürlich auch auf der Liste stand! (1359 Avenue of the Americanas, zwischen 54th Street und 6th Avenue)

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Auch lohnt es sich, einen Abstecher in die Viertel „Soho“ und „Greenwich Village“ zu machen. Gerade Greenwich Village hat wunderschöne Häuser und Straßen, die durch viel Grün und die typischen Feuerleitern an den Häusern auffallen. Hier kann man auch Carrie Bradshaw’s Haus aus Sex and the city finden (66 Perry Street), auch die echte Sarah Jessica Parker wohnt hier in diesem Viertel nur ein paar Straßen entfernt.

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Carrie’s Haus

Essen

Essen gehen in NY ist definitiv eine teure Angelegenheit. Zusätzlich zu den ausgezeichneten Preisen werden nochmal 8,87 Prozent „tax“ (= Steuer) aufgeschlagen, zudem gibt man in den USA ein gutes Trinkgeld von üblicherweise 15-20% – so läppert es sich ganz schnell.

Viele Restaurants sind in New York sehr teuer und gerade bei einem Städtetrip häufig budgetbelastend. Gute und preislich deutlich günstigere Alternativen sind Diners, in denen man ebenfalls am Tisch bedient wird und auch sehr lecker essen kann. Und dann gibt es natürlich auch viele Fast Food Ketten, die zum Teil auch leckere Deals anbieten. Besonders gut fanden wir Wendy’s, Chipotle Mexican Grill (megaleckere Burrito Bowls) und Shake Shack (die besten Burger und Pommes).

Das Frühstück fällt bei den New Yorkern üblicherweise recht spärlich und schnell aus, häufig wird einfach ein Bagel in verschiedensten Varianten gegessen.

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Sehr, sehr lecker haben wir auch bei „Penelope“ (159 Lexington Avenue) gegessen und können es nur weiterempfehlen. Wir haben dort gefrühstückt (das French Toast war göttlich, die Pancakes am Nachbartisch sahen auch fantastisch aus!), man kann hier aber auch mittags und abends zu vernünftigen Preisen essen – echt ein heißer Tipp!

Natürlich kann man sich auch in den einzelnen Supermärkten ein schnelles Lunch zusammenstellen. Hier kann man Trader Joe’s und Wholefoods empfehlen, die eine Vielzahl an schnellen Lunches anbieten.

Bei den vielen Straßenverkäufern werden auch frisch geschnittene Mangos mit einem scharfen Gewürz angeboten – definitiv probieren! Ich hatte den Tipp von Lena vom Blog considercologne und habe es nicht bereut! Der übliche Preis sind hier 3 Dollar, viele der Händler versuchen aber gerade bei Touristen mehr zu nehmen…

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Ebenfalls ein toller Tipp, den ich auch von Lena hatte, ist der Cupcake Automat der Bäckerei Sprinkles. Ihr findet ihn auf der Lexington Avenue zwischen der 60. und 61. Straße und könnt hier 24h Cupcakes bekommen. Für 4,25 Dollar (etwas über 3 Euro) könnt ihr zwischen verschiedenen Sorten wählen und dann den lecker fluffigen Cupcake genießen.

Bei Ben’s Cookies habe ich meine bisher leckersten Cookies gegessen (822 Broadway), unglaublich saftig und bestimmt kein Leichtgewicht! 😉

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Wer Gebäck und Kuchen liebt, ist zudem bei der Magnolia Bakery (ebenfalls aus Sex and the city bekannt) gut aufgehoben. Ihr findet sie u.a. beim Rockefeller Center (1240 6th Avenue) und könnt hier zwischen Cupcakes, Torten, selbstgemachter Limonade und weiteren süßen Leckereien wählen. Ebenfalls ein echter Tipp!

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Während des gesamten Aufenthalts waren wir zudem Dauergast bei Starbucks, die gibt es in New York um die 300 mal und somit an jeder Straßenecke – und es gibt Wlan ;-)! (Man beachte die unterschiedlichen Schreibweisen meines Namens ;-))

Ihr seht also, dass die USA Reise tatsächlich nicht gerade zu unseren gesündesten Reisen gehört haben, aber lecker war es allemal!

Shopping

In New York haben wir tatsächlich so gut wie nichts eingekauft und uns eher aufs Sightseeing konzentriert, da wir uns vorgenommen hatten, in ein großes Outlet in der Nähe zu fahren.

Die Geschäfte, die ich in New York besonders gut fand, sind:

  • Bath and Body Works (441 Lexington Avenue): ein Laden für alle, die Düfte in jeglicher Form lieben, sei es in Kerzen, Bodylotions, Duschgele, Handcremes, Handdesinfektionsmittel (die Mini- Handsanitizer sind megagut), …
  • Century 21 (21 Dey Street): ein großer Designer Outlet Store, bietet Schuhe, Taschen, Kosmetik, Kleidung, …
  • Sephora (es gibt unzählige Filialen, die am Times Square ist sehr gut sortiert)
  • Disney Store am Times Square (1540 Broadway)
  • M&Ms World am Times Square (1600 Broadway)
  • ein Bummel durch Soho und Greenwich Village mit seinen vielen kleinen Läden und Designerstores ist spannend und man findet hier unzählige liebevoll eingerichtete Geschäfte fern ab von den üblichen riesigen Ladenketten, die es überall gibt

Das Outlet, in dem wir dann waren, war das Woodbury Common Premium Outlet, etwa eine Stunde außerhalb von New York City. Da wir nach New York noch weiter an der Ostküste entlang gereist sind, hatten wir ein Auto, mit dem man problemlos dorthin fahren konnte – für alle die, die kein Auto haben, gibt es aber auch für ein paar Dollar Shuttlebusse, die das Outlet regelmäßig anfahren. Ich fand, dass sich das Outlet sehr gelohnt hat. Natürlich gab es aufgrund des Sommerschlussverkaufs nochmal extra Rabatte, aber wer ebenfalls nach amerikanischen Marken wie Tommy Hilfiger, Ralph Lauren, DKNY, … Ausschau hält, wird hier mit deutlich günstigeren Preisen als in Deutschland belohnt, da diese Marken in den USA generell günstiger sind.

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Nightlife

Die Stadt, die niemals schläft, bietet unzählige Angebote, seine Abende zu verbringen. Häufig waren wir aber leider sehr müde vom Tag, sodass wir meist nicht ganz so viel machen konnten. Eine Nachtbusfahrt ist wirklich toll und zeigt einem die Stadt mit all ihren Facetten nochmal von einer anderen Seite. Achtet darauf, dass ihr rüber nach Brooklyn fahrt, da ihr dann die Skyline in voller Pracht sehen könnt.

Auch die unzähligen Rooftopbars bieten einem einen tollen Blick auf die Stadt und einen unvergesslichen Abend! Nur ein paar davon sind die Press Lounge Bar, 230 Fifth Rooftop Bar und Bar SixtyFive at Rainbow Room.

Auch ein Besuch eines der unzähligen Musicals und Theaterstücke am Broadway muss sein! Wir waren in „School of Rock“ im Winter Garden Theatre und waren hin und weg von der schauspielerischen und musikalischen Leistung der Schauspieler und der Kinder! Einfach unvergesslich!

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Unser Tagesplan für New York Neulinge

Tag 1

Grand Central Station, Stadtbücherei, 5th Avenue, Times Square, Broadway, Besuch eines Musicals am Broadway

Tag 2

Staten Island Ferry (vorbei an Ellis Island und Freiheitsstatue), Brooklyn Bridge, Financial District (mit Wall Street), Guggenheim, Central Park, Bustour bei Nacht

Tag 3

World Trade Center, 9/11 Memorial, Rathaus, Gericht, Chinatown, Bustour (rote Linie, ab Chinatown), in Soho aussteigen und entdecken

Tag 4

Greenwich Village, Midtown Manhattan, MoMa, Rockefeller Center

Tag 5

Ausflug zum Outlet Center

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Was man wann besichtigt und wieviel man sich letztlich wirklich ansieht, kann man nur vor Ort entscheiden. Wir haben darauf geachtet, dass die Sehenswürdigkeiten möglichst in der näheren Umgebung lagen, da New York City so weitläufig ist und man ansonsten immer nur hin und her fahren muss. Und nicht vergessen, auch mal Pausen zum Treiben lassen einzubauen, denn nur so fängt man die Weite und die Schönheit dieser Stadt richtig ein!

 

 

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